PRESSE

Mieten kann man sie nicht, die energiegeladenen amerikanischen Gaststudenten, aber einladen! Und zwar in den Schulunterricht. Dort berichten sie über Geschichte und Kultur ihres Heimatlandes und stellen sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Bisher wurden bereits über 250 Klassenbesuche schultypen- und fächerübergreifend ermöglicht. Die Stunden werden dabei individuell in Absprache mit allen Beteiligten gestaltet.

Die Themenbreite reicht vom Zubereiten von Pfadfindersnacks bis zur Diskussion des Kyoto-Protokolls. Immer dabei sind Fotos von Familie und Heimatstadt. Im authentischen Kontakt kann Amerika und amerikanische Lebenswirklichkeit als Vielfalt kennengelernt werden.
Auf diese Weise können die tagespolitischen Themen, die das transatlantische Bild derzeit dominieren, in einen differenzierten Kontext gestellt und Vorurteile abgebaut werden. Und die Studierenden erproben sich gleichzeitig in der Rolle eines zivilen Botschafters ihres Landes.
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